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Donnerstag, 12. Februar 2015

Zürich by Aram Ruhi Ahangarani



Zürich

Zürich, ich mag dich
Doch du stellst mich so kalt
Zürich, ich mag dich
Doch du konservierst halt 
Zürich, ich mag dich 
Doch du gibst so an
Du versprichst eine Metropole 
Doch du hörst dich nicht an
Du verriegelst deine Türen und öffnest deinen Zoo
Du holperst für die Ferne und bist doch so nah
Falls ich dich mal verlasse
Wirst du mich dafür hassen
Doch du verriegelst deine Türen 
Du stellst mich so kalt
Kalt, wie die Fische in deinem See
Sicher, wie die Sicherheit im Schnee
Ich warte auf dich bis um Zwei oder Drei
Schade um dich denn du stehst nur auf Eins
Die Leute beeilen sich um dich zu erreichen
Ich warte nun da bis ich ausweiche
Wie ein Traum warst du mir als ich dich antraf 
Doch du schläfst noch und ich bin der Wachtraum
Deiner Gesellschaft gerecht zu werden, kann man nur in der Konserve
In der Konserve hälst du deine Fische zur Reserve
Die Richtung willst du ja immer anhängen
Viele folgen dir und wollen sich danach hängen 
Ich zögere, dich zu vergessen
Ich weigere mich, dich fertig zu essen
So leicht schienst du mir als ich dich traf
So schwer fühlt es sich nun an da ich dich ass
Es ist kein Klagegeschrei sondern ein Liebes-Gesang
An deinem Horizont, ganz Weiss, ganz Weiss
Nimm das auf um wieder zu vergessen
Essen muss man dich, einfach essen

Aram Ruhi Ahangarani, 17.2.2015