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Dienstag, 25. März 2014

"Der Kopf von Lenin" - Aram Ruhi Ahangarani







Na ja, 
was ich hier erzähle, macht keinen Sinn, 
der Sinn jedoch, 
davon habe ich zuviel gegessen und habe Bauchkrämpfe davon.
Um sie los zu werden, schreibe ich vielleicht diesen Unsinn. 
In einem alten Topf auf meinen Balkon 
ist der Kopf von Lenin, in die Mitte gesteckt, 
und darüber und darum sind Unkräuter gewachsen. 
Unten auf der Strasse läuft gerade 
eine Frau mit dem Kinderwagen vorbei.  
Es gibt nichts zu berichten, 
lest lieber Nachrichten in der Zeitung, 
dort gibt es immer Berichte, die euch unterhalten werden. 
Ich kann aber nur auf etwas aufbauen, 
das etwas ist, das zu etwas steht, 
und das etwas verkörpert 
und nicht wegen „etwas“,
 sein „etwas Sein“ aufgibt 
oder davor ausweicht, 
so was wie: 
ta ta ta la la la la la lo lo lu lo luuui luuui 
la la la lu lu tata titu tata titu ta ta ta ta lu lo lo lo.


Aram Ruhi Ahangarani, 25.3.2014